Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein systematisch gegliederter Text, in dem ein Wissenschaftler das Ergebnis seiner eigenständigen Forschung darstellt. Die Ergebnisse der Arbeit sollen für jeden anderen objektiv nachvollziehbar oder wiederholbar sein. Das bedeutet, Informationsquellen werden offen gelegt (zitiert), Experimente so beschrieben, dass sie reproduziert werden können. Wer eine wissenschaftliche Arbeit liest, kann stets erkennen, auf der Grundlage welcher Fakten und Beweise der Autor zu seinen Schlussfolgerungen gelangt ist und auf welche Forschungsergebnisse anderer Wissenschaftler sich dieser beruft.

Für die Wissenschaft ist die "Gute Wissenschaftliche Praxis" von existentieller Bedeutung, weshalb auch die Universität Wien die Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis zu einem Leitsatz erhoben hat, der sich durch alle Phasen des wissenschaftlichen Arbeitens zieht. Dabei setzt die Universität Wien nicht nur auf die technischen Möglichkeiten (Plagiatssoftware) sondern auch auf Aufklärung ("Was ist ein Plagiat?"). Besonders zu beachten sind dabei die von der Universität Wien am 31. Jänner 2006 erlassenen Richtlinien zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis.

Das Institut für Finanzrecht hat Richtlinien für die Verfassung von wissenschaftlichen Arbeiten erstellt, welche sowohl von Seminaristen als auch von Dissertanten verbindlich einzuhalten sind!

sowie auf der Webseite des Juridicums (Studien Service =>Formulare) unter: juridicum.univie.ac.at/index.php