Wiener Konzernsteuertag 2016

Anti-BEPS-Richtlinie: Konzernsteuerrecht im Umbruch?

Zu den Vortragenden und Unterlagen


 am 25. November 2016, 9:00 - 16:00

Juridicum Wien, Dachgeschoß, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

 

Seit dem Startschuss für das OECD-BEPS-Projekt im Jahr 2013 haben sich die Ereignisse nahezu überschlagen. Die Europäische Union war in diese Entwicklung von Anfang an involviert und hat – nachdem die OECD im Oktober 2015 die Endberichte des BEPS-Projekts vorgelegt hatte – bereits Anfang 2016 einen Vorschlag für die Umsetzung einiger Kernpunkte im Binnenmarkt erstattet. Im „Rekordtempo“ wurde dieser Vorschlag zur Richtlinie („Anti-BEPS-Richtlinie“). Sie erfordert, dass die Mitgliedstaaten grundsätzlich bis Ende 2018 ihre nationalen Konzernsteuerrechte anpassen, um den neuen unionsrechtlichen Vorgaben zur Zinsschranke, zur Wegzugsbesteuerung, zum Missbrauch, zur Hinzurechnungsbesteuerung und zur Vermeidung hybrider Gestaltungen Folge zu leisten. Diese unionsrechtlichen Rahmenbedingungen stellen auch das österreichische Konzernsteuerrecht vor erhebliche Herausforderungen – sowohl im Hinblick auf Legistik und Vollzug, als auch für die Steuerplanung und Rechtssicherheit.

 

Grundlagen:

     

  • Von BEPS (OECD) zur Anti-BEPS-RL (EU)

Univ. Prof. DDr. Georg Kofler, Universität Linz

     

  • Umsetzungsmaßnahmen in Deutschland

Dr. Rolf Möhlenbrock, BMF Berlin

Schwerpunkte:

     

  • Zinsschranke (Art 4)

DDr. Hans Zöchling, KPMG

     

  • Wegzugsbesteuerung (Art 5)

SC Univ. Prof. DDr. Gunter Mayr, Universität Wien und BMF

     

  • Missbrauch (Art 6)

Univ. Prof. Dr. Klaus-Dieter Drüen, Universität München

     

  • CFC-Hinzurechnungsbesteuerung (Art 7)

Univ. Prof. Dr. Sabine Kirchmayr, Universität Wien

     

  • CFC-Berechnung (Art 8)

Univ. Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, WU Wien

     

  • Hybride Gestaltungen (Art 9)

Mag. Christoph Schlager, BMF

 

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